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Aktuelles 2016

Kim Wellmann koordiniert den Integrationsdienst der Malteser an den Standorten Altenbeken, Borchen, Büren, Hövelhof und Paderborn Integration von Flüchtlingen im Kreis Paderborn
Malteser suchen ehrenamtliche Integrationslotsen
Mit einer neuen Initiative, die 30 bis 50 Ehrenamtliche umfasst, wollen die Malteser die Integration von Flüchtlingen aus den Kriegs- und Krisengebieten verbessern. Wo Fragen rund um den Alltag, das Lernen der deutschen Sprache, die Ausbildung, Schule und Beruf, aber auch der Wunsch nach Engagement in Sportvereinen, in der Musik- oder Theaterszene bestehen, sollen die Integrationslotsen Ratgeber sein.
„Wir stehen in den Startlöchern, um Ehrenamtliche gezielt auf diese Aufgabe vorzubereiten. Viele von denen, die anfangs mit gutem Willen einfach mit angepackt und den neuen Nachbarn ein offenes Ohr geschenkt haben, benötigen jetzt systematische und professionelle Begleitung, um ihre Hilfsbereitschaft mit wichtigem Know-how zu verknüpfen“, sagt Natascha Bullik, Diözesanreferentin Integrationsdienste. Die Malteser hoffen auch Menschen als Integrationslotsen zu gewinnen, die erst seit wenigen Jahren hier leben und selbst eine Zuwanderungsgeschichte haben. Unterstützt werden die Integrationslotsen von einer hauptamtlichen Koordinatorin. „Ich vermittele die Integrationslotsen nicht nur in Patenschaften und unterstütze sie bei Gruppenangeboten, sondern helfe ihnen auch bei Fragestellungen, die sich in ihrer Integrationsarbeit ergeben. Sie sollen mit mir jederzeit eine Anlaufstelle im Rahmen ihres ehrenamtlichen Engagement haben“, erläutert Kim Wellmann, Koordinatorin des Integrationsdienstes für den Kreis Paderborn. Sie begleitet das Projekt an den Standorten Altenbeken, Borchen, Büren, Hövelhof und Paderborn.

Deutschlandweit wollen die Malteser an 150 Standorten Integrationsdienste bis Ende kommenden Jahres ins Leben rufen. Der ehrenamtliche Dienst „Integrationslotse“ wird finanziell durch die Bundesregierung unterstützt. Er knüpft auf der kommunalen Ebene bei den Eingliederungsprozessen in Gemeinschaftsunterkunft bzw. Wohnung, soziales Umfeld, Schule und Arbeit an. Mit einer Eins-zu-eins-Begleitung soll Integration individuell gefördert werden. Ziel ist es, die Menschen, die die Begleitung in Anspruch nehmen, beim Prozess der Integration zu unterstützen und ihnen Wege zur gleichberechtigten und angemessenen Teilhabe in allen Lebensbereichen aufzuzeigen.

Dazu bieten die Malteser Qualifizierungsangebote für Ehrenamtliche, Gruppenabende zum Austausch zwischen Ehrenamtlichen, die gemeinsame Entwicklung von Unterstützungsangeboten in der Flüchtlingshilfe und die Initiierung und Koordination von Unterstützungsangeboten.

Interessierte wenden sich gerne an Kim Wellmann.

Kontakt:
Tel. : 0171 / 91 07 189
E-Mail: Kim.Wellmann(at)malteser.org

Uwe Heidemann (l.) wurde im Auftrag von NRW-Innenministers Ralf Jäger von Christian Müller, stellv. Kreisbrandmeister des Kreises Paderborn, mit dem Katastrophenschutz Ehrenzeichen ausgezeichnet. Foto: Malteser/Brandes. Uwe Heidemann aus Altenbeken erhält Katastrophenschutz Ehrenzeichen
Beim Johannisfest der Malteser in der Erzdiözese Paderborn wurde Uwe Heidemann aus Altenbeken eine ganz besondere Auszeichnung zuteil. Im Auftrag des NRW-Innenministers Ralf Jäger wurde ihm das Katastrophenschutz Ehrenzeichen des Landes NRW in Silber verliehen.

Die Ehrung würdigt unter anderem sein Engagement beim Aufbau der Katastrophenschutz-Einsatzeinheit NRW HX EE 04. Dazu gehörten insbesondere die Koordination der Teileinheiten in den Untergliederungen Altenbeken, Brakel und Steinheim sowie die Ausbildung der Helferinnen und Helfer.

Darüber hinaus hat Uwe Heidemann die große Übung für den Betreuungsplatz 500 des Kreises Paderborn im Jahr 2013 organisiert. Diese legte erstmals einen Schwerpunkt auf die Betreuung von Personen, die bei Unfällen unverletzt bleiben. „Bisher lag der Fokus bei so genannten Großschadensereignissen, das heißt bei Unfällen mit 5 bis 50 Verletzten, vor allem auf den Verletzten“, sagt Bernhard Rüther, Ortsbeauftragter der Malteser in Altenbeken. „Die Betreuung von bis zu 500 unverletzt Betroffenen aber wurde bisher nicht beübt. Uwe Heidemann hat mit der Übung Maßstäbe gesetzt und neue Erkenntnisse generiert.“

Uwe Heidemann ist Zugführer der Katastrophenschutz-Einsatzeinheit NRW HX EE 04 und zudem stellv. Leiter Einsatzdienste der Malteser in der Erzdiözese Paderborn. Die Ehrung überreichte Christian Müller, stellv. Kreisbrandmeister des Kreises Paderborn, beim Johannisfest der Malteser in der Erzdiözese Paderborn. Der jährliche Empfang ist das Fest zu Ehren des Malteser Ordenspatrons, des heiligen Johannes des Täufers.

Wohlbehalten zurück (v.l.n.r.): Stefan Rüther, Sandra Rüther, Petra Tegtmeier, Anna Rüther, Sarah Rüther, Angelique Smorra 100. Deutscher Katholikentag (DKT) in Leipzig
6 Helferinnen und Helfer des Malteser Hilfsdienstes aus Altenbeken-Buke fuhren vom 25. bis 29. Mai 2016 nach Leipzig, um dort mit ca. 140 Kolleginnen und Kollegen aus den Diözesen Paderborn und Münster an 10 Schulen in der Stadt Leipzig über 2.000 Besucher des 100. Deutschen Katholikentages zu betreuen.

Uwe Heidemann aus Altenbeken trug als Abschnittsleiter der Unterkunftsbetreuung die Gesamtverantwortung für alle Schulen, die die Malteser betreuten.

Fünf weitere Helferinnen und Helfer aus Altenbeken bildeten mit Maltesern aus Werl, Dortmund und Lippstadt ein 13-köpfiges Team. Dieses betreute fünf Tage lang in der 35. Schule der Stadt Leipzig über 250 Katholikentagsbesucher.

Die Schule wurde in dieser Zeit zum Gästehaus umfunktioniert. Die Besucher konnten dort in den Klassenräumen übernachten, hatten die Möglichkeit zu duschen und bekamen morgens ein ausgiebiges Frühstück.

Die Betreuer der Malteser waren in dieser Zeit auch Ansprechpartner bei kleineren und größeren Problemen. So trugen die Helfer dazu bei, dass die Kirchentagsbesucher einen gelungenen Katholikentag erlebten.

An den dienstfreien Nachmittagen hatten die Helfer Gelegenheit, selbst den Katholikentag zu besuchen. Auch die Sehenswürdigkeiten der Stadt Leipzig wurden gern besichtigt.

Die Zeit verging für alle viel zu schnell, und so hieß es nach fünf ereignisreichen Tagen:
Es war schön mit euch! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen beim nächsten DKT – 2018 in Münster! [Bilder ...]

Jahreshauptversammlung Malteser Altenbeken (12.03.2016)
Zu Beginn der diesjährigen Jahreshauptversammlung der Untergliederung Altenbeken im Pfarrheim in Buke hat der Ortsseelsorger, Pastor Bernhard Henneke, mit dem aus Tansania zu Besuch weilenden Priester Deo Gratias eine hl. Messe mit den anwesenden Mitgliedern und Gästen gefeiert. Daran schloss sich ein wie immer durch fleißige Helfer im Vorfeld vorbereiteter Imbiss an.

In seiner folgenden Begrüßung hieß der Ortsbeauftragte Bernhard Rüther den Dözesanleiter Wolf van Lengerich herzlich willkommen. Das Totengedenken für die verstorbenen Mitglieder, aber auch der Toten und Leidenden der weltweiten Kriege wurde mit dem gemeinsamen Beten des Maltesergebets abgeschlossen.

Bernhard Rüther stellte in seinem Tätigkeitsbericht zunächst eine stabile Mitgliedersituation mit nur wenigen Veränderungen dar. Die räumliche Situation hat sich mit dem Bezug der neuen Garage bei der Familie Guntermann verbessert, wo nunmehr Fahrzeuge, Feldküchen und weiteres Gerät mit ausreichendem Platz gut sortiert gelagert und untergestellt werden können. Die Gestaltung von Andachten in der Pfarrkirche und die Impulse zu Beginn der laufenden Fachausbildungen ist dabei Ausfluss der christlichen Grundprägung der Arbeit der Helfer.

Stefan Rüther blickte auf 13 Kocheinsätze im Jahr 2015 zurück. Besonders geprägt wurde das Jahr durch das Pfingstzeltlager der Malteser Jugend in Lage und die Verpflegung von Flüchtlingen in Staumühle. Dort haben die Helfer aus Altenbeken mit Unterstützung aus Hövelhof an einem Augustwochenende die gesamte Verpflegung nach dem Ausfall des eigentlich verpflichteten Caterers übernommen. Die übrigen Einsätze waren dagegen zum Teil deutlich kleiner als in den Vorjahren.

Der Schulsanitätsdienst am St. Kaspar Gymnasium Neuenheerse hat sich nach Aussage des Leiters Andreas Gottschalk weiter gut entwickelt. In 2015 sind 10 neue Schüler dazugekommen, so dass weiterhin etwa 25 Schulsanitäter im Einsatz sind bei den verschiedensten Schulveranstaltungen. Neben der Aus- und Fortbildung gehört aber auch das gesellige Beisammensein zu den regelmäßigen Terminen im laufenden Jahr.

Michael Brenker hat auf die schwierige Situation im Bereich der Ausbildung hingewiesen. Momentan gibt es mit ihm und Andreas Gottschalk nur zwei Ausbilder vor Ort. Damit ist ein breites Angebot an Erste – Hilfe – Kursen nicht zu schaffen. Für Berufsgenossenschaften wurde in 2015 kein Kurs durchgeführt, so dass insgesamt eine rückläufige Tendenz zu verzeichnen ist. Hier sind Maßnahmen zu überlegen, um ein bedarfsgerechtes Angebot auch zukünftig anbieten zu können.

Im Bereich des Katastrophenschutzes hat sich in 2015 einiges getan. So wurden seit längerem wieder Echteinsätze durchgeführt, so z.B. zur Evakuierung von Fahrgästen aus einem liegengebliebenen Zug. Hierbei hat sich gezeigt, dass die Abstimmung mit den Feuerwehren und der Leitstelle noch verbessert werden kann, damit die Hilfe eher und zielgenauer geleistet werden kann. Bei der Einrichtung einer Notunterkunft für Flüchtlinge in Meschede, die vom Diözesanverband der Malteser betrieben wird, kamen Helfer aus Altenbeken zum Einsatz wie auch bei der Verpflegung im Lager in Staumühle (s.o.). In der Notunterkunft in Schloß- Holte haben Helferinnen und Helfer die nächtliche Aufnahme, Registrierung und Verpflegung von ca. 500 neuangekommenen Personen durchgeführt, bevor dieses durch hauptamtliche Malteser weitergeführt werden konnte.

Die Einsatzeinheit 04 Höxter, die zusammen mit Helfern aus Steinheim und Brakel gestellt wird, hat ihre Einsatzbereitschaft durch regelmäßige praktische und theoretische Fortbildung sichergestellt. Allerdings ist auch hier anzumerken, dass die personelle Situation eng ist. Es hat sich aber auch gezeigt, dass im „Ernstfall“ die Helfer hoch motiviert zur Stelle sind.

Nachdem die Fachberichte beendet und offene Fragen beantwortet wurden, hat der Geschäftsführer Martin Rüther den Finanzbericht vorgestellt und die Einnahmen und Ausgaben ausführlich erläutert. Für 2015 wurde danach ein außerordentlich gutes Ergebnis erzielt. Die finanziellen Rahmenbedingungen sind so, dass ausreichender Spielraum für alle notwendigen Anschaffungen besteht, um auch weiterhin eine gute, sichere und zeitgemäße Ausstattung vorzuhalten. Nach dem die Kassenprüferinnen Ursula Heidemann und Petra Tegtmeier haben ihre Prüfung der Belege ohne Beanstandungen beendet und die satzungsgemäße Verwendung der Mittel bestätigt.

Im Anschluss fanden dann die notwendigen Wahlen statt. Unter Leitung von Martin Rüther wurden Anna Striewe und Lars Guntermann als Delegierte zur Diözesanversammlung gewählt, die in diesem Jahr am 07. und 08. Oktober in Büren stattfindet. Als Vertreter wurden Uwe Heidemann und Mike Swienty bestimmt.

Daraufhin wurden vom Ortsbeauftragten und vom Diözesanleiter verschiedene Ehrungen vorgenommen. Zunächst wurden Dienstalterkennzeichen für langjährige aktive Mitgliedschaft verliehen. So sind Cordula Prüter und Nicole Prüter seit 10 Jahren in der Untergliederung aktiv. Martin Rüther wurde für 25 Jahre und Ursula Heidemann sogar für 40 Jahre Dienst am Nächsten ausgezeichnet. Mit der Verdienstplakette in Bronze für ihren vielfältigen Einsatz in den vergangenen Jahren wurden Mike Swienty und Lars Guntermann geehrt. Für ihre rege Teilnahme an Aus- und Fortbildungen, aber auch die langjährige Hilfe bei den verschiedensten Einsätzen wurde so in besonderer Weise ausgezeichnet.

Wolf van Lengerich hat die Ergebnisse der bundesweiten Helferbefragung vorgestellt und die insgesamt positive Grundstimmung betont. Gleichwohl ist das Thema „Verbandskultur“ ein Hauptanliegen der Diözesanleitung für die kommenden Jahre. Er bedankte sich ausdrücklich für den Dienst in den vergangenen Jahren und lobte die Gliederung für den Zusammenhalt, der immer wieder zu spüren ist.

Bei einer kurzen freien Aussprache über weitere Angelegenheiten der Untergliederung wurden auch die Termine für das laufende Jahr bekannt gegeben. Danach schloss der Ortsbeauftragte Bernhard Rüther den offiziellen Teil der Versammlung, dem ein gemütlicher Teil mit vielen Gesprächen folgte.

 

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Erste-Hilfe Kurs

Der nächste Erste-Hilfe Kurs findet am 10.03.2018 von 09:00 bis 17:00 Uhr im Buker Pfarrheim statt. Eine Teilnahmeanmeldung ist erwünscht.

Helferabend

Die Helfer treffen sich jeden Freitag um 20:00 Uhr in der Unterkunft im Pfarrheim in Buke. Alle 14 Tage findet eine KatS-Ausbildung statt. Informationen gibt es beim Leiter Notfallvorsorge.

...weil Nähe zählt.

...weil Nähe zählt

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